19.Juni 23:30 Thorshavn

Aufgrund der frühen Ankunft der Fähre Ist die Nacht zerrissen. Paar Stunden auf der Fähre gepennt. Dann noch ne Stunde im Aufenthaltsraum des Campingplatzes…..Resultat: ich bin den gesamten Vormittag ziemlich Matsch. Simon und Andreas essen ganz nobel im örtlichen Hotel Frühstück. Büfett. Ich begnügte mich mit einer Büchse Bratheringe sowie mehrerer Butterbrote. Wir statten dem örtlichen Alkoholladen einen Besuch ab. Weine aus aller Welt, Schnäpse, Liköre und Biere aus Skandinavien. Ich hänge ziemlich durch und kann mich erst um 13 Uhr entschließen endlich loszufahren. Das Straßennetz der Färöer ist übersichtlich.
Eigentlich ist mir mehr nach Schlafen, aber das kann ich nicht wenn ich schonmal hier bin. Ich habe, wie gewöhnlich , Mühe auch diese skandinavische Hauptstadt zu durchfahren. Schließlich finde ich nach langem Gesuche meine Straße. Sie schraubt sich in großen Kurven an Gipfeln vorbei in die Höhe. Kaum oben angekommen, beginnt eine Abfahrt. So geht das nur. Gerade Strecken gibts hier nicht. Entweder steil hoch oder runter. Ich fahre eine Gebirgsstraße. Unterwegs treffe ich Andreas. Simon,er und ich hatten uns getrennt. Simon u. Andreas wollen auf dem sehr schönen Camp in Thorshavn bleiben und ohne Gepäck Fahrradtouren machen. Ich ziehe mit Gepäck ab und peile Vestmanna an.
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Vestmanna ist ein westfäröisches Hafendorf in dem die Straße endet. Das Höhenprofil ist extremer als Island. Es gibt nur bergauf oder bergab. Nichts dazwischen. Kurz vor Vestmanna wurden die Bedingungen verschärfter. Wolken ziehen in die Fjorde rein. Es wird neblig. Schlechte Sicht. Wer kommt da mit Sunnyboybrille angeradelt…..Simon. In Vestmanna gabs Kaffee und jetzt geht’s zurück. Ich hingegen wollte in Vestmanna campen.
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